Presse

Herschwiesen, 10. September 2017

St. Pankratius erstmals beim Denkmaltag dabei

Die barocke Pfarrkirche St. Pankratius in Boppard-Herschwiesen präsentiert sich am „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, dem 10.September 2017 erstmals als einer der diesjährigen Teilnehmer aus Boppard den Besuchern. Zwischen 10.00 Uhr und 18.00 Uhr kann die erst vor wenigen Jahren komplett restaurierte Pfarrkirche besucht werden. Um 11.30, 14.00 und 16.00 Uhr werden Führungen angeboten.

Text: A. Meinung

 

Herschwiesen, 1. Juli 2017

RheinVokal und SWR 2 veranstalteten Konzert
in der Pfarrkirche St. Pankratius, Herschwiesen
mit dem Bassbariton Klaus Mertens:

© Fotos: Josef Seus

RZ, 21.03.2017


Text: A. Meinung


Herschwiesen, 05.02.2016

Jahreshauptversammlung des Fördervereins

St. Pankratius in Boppard-Herschwiesen wird wieder Konzertstandort von „Rhein-Vokal“-

-Lieder von Telemann und Bach erklingen im Reformationsjahr-

Förderverein unterstützt Sanierung der Ringmauer an der Kirche mit hohem finanziellem Zuschuß

Großer Auftritt in der barocken Pfarrkirche St. Pankratius: Am Samstag, dem 01. Juli wird hier nach einem Jahr Pause wieder die beliebte Reihe „Rhein-Vokal“ gastieren. Unter dem Motto „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ erklingen aus Anlass des 250. Todestages von Georg Philipp Telemann Lieder des großen Barockmusikers, aber auch Choräle von J.S. Bach. Bassbariton Klaus Mertens wird als Solist auftreten, begleitet von Künstlern an barocken Instrumenten.

Den Auftakt des Musikjahres machen aber die Musiktage Vorderhunsrück am 26. März mit einem Orgelkonzert zur Passionszeit. An der Orgel spielt dann Christian Rivinius.

Ein weiteres Konzert mit barocker Musik für Trompete und Orgel wird am 22. Oktober folgen.

Der Förderverein St. Pankratius unter Leitung von Dieter Dieler nahm diese Konzertankündigungen mit großer Zustimmung auf. Die erst vor kurzem restaurierte Kirche rückt damit im Vorderhunsrück mit an die Spitze der klangschönsten Konzertorte.

In der Jahreshauptversammlung des Vereins wurde auch ein Zuschuss zur Erhaltung und Restaurierung der historischen Ringmauer, die im Hofbereich teilweise einsturzgefährdet ist, beschlossen. Diese Arbeiten sollen im April von einer Fachfirma begonnen werden. Bis zum Pfarrfest an Fronleichnam sollen sie beendet sein. Auch die markante Kirchturmuhr braucht Hilfe. Eine elektronische Aufzughilfe ist geplant, Wegen eines Schadens am Aufzugsystem muss Küster Werner Roos derzeit jeden Abend auf den Turm steigen, um die Uhr mechanisch aufzuziehen.

© Fotos: Josef Seus

Auch die stark angegriffene Betonsubstanz des Kapellenturms in Oppenhausen soll in diesem Jahr repariert werden. Dieter Dieler dankte den Mitgliedern und seinem Vorstand für ihren großen Einsatz um Kirche und Veranstaltungen. Für das ehrenamtliche Engagement in dem kleinen Dorf werden auch zukünftig immer wieder neue Mitglieder im Verein benötigt.

Durch die Herausgabe eines neuen Kirchenführers und die erstmals gedruckten Weihnachtskarte mit dem Motiv der hiesigen Krippe, die gute Verbreitung finden, hat der Verein auch seine Öffentlichkeitsarbeit erfreulich verstärken können.

Text: Adolf Meinung, Fotos Adolf Meinung, Josef Seus


13. Adventsglüh in St. Pankratius, Herschwiesen

schriftzug-boppard-im-blick_2RZ vom 30.11.2016

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Text und Fotos:  Adolf Meinung


RZ vom 25.11.2016

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Die „Glory Gospels Singers“ aus New York boten in der Pfarrkirche von Herschwiesen ein eindrucksvolles Konzert mit geistlichen und weltlichen Songs aus dem Schatz der vor allem von schwarzen Amerikanern entwickelten Gospelmusik. Die begeisterten Zuhörer des Gospelkonzerts in Herschwiesen tanzten sogar in den Bänken mit.

Text und Fotos: Adolf Meinung


Herschwiesen Okt./Nov. 2016

Der Förderverein hat von der wunderschönen Weihnachtskrippe der Pfarrkirche Herschwiesen Weihnachtsgrußkarten anfertigen lassen.
Diese werden an der Veranstaltung „Adventsglüh“ zum Kauf angeboten:

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Foto: Werner Dupuis

Ansicht:
Vorder- und Rückseite der Karte mit Briefkuvert und Weihnachtsgruß im Innern.
Format: 11 X 17 cm 4 Seitig


Herschwiesen 07.06.2016

Klangvolles Konzert in Herschwiesen

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Foto: Agnes Dieler

Am 21. Mai gastierte in der Pfarrkirche von Herschwiesen das niederländische symphonische Blasorchester SPON, das mit seinen 75 Bläsern und Streichern ein großartiges und sehr „klangvolles“ Programm absolvierte. Die sehr motivierten Amateurmusiker verdienten sich nach 90 Minuten zu Recht den großen Applaus der Besucher, die das Orchester erst nach zwei weiteren Zugaben entlassen wollten. In den Niederlanden haben diese großen Orchester eine lange Tradition und treten sogar zu Wettbewerben in einer niederländischen Liga und in ihren Provinzen an.

Die Veranstaltung wurde vom Förderverein im Rahmen seines Jahresprogrammes organisiert und betreut. Allen Helfern sprach der Vorsitzende Dieter Dieler seinen herzlichen Dank aus.

Der vom Förderverein eingereichte Leaderplus-Antrag zur Neugestaltung des Pfarrhofes für Veranstaltungen der örtlichen Vereine wurde leider als vorläufig nicht realisierbar abgelehnt.
Der Vorstand wird mit den Vereinen am Ort sprechen, ob eine Verbesserung des Pfarrhofes in Eigenleistung möglich sein könnte. Der Verwaltungsrat will zunächst die dringend notwendige Sanierung der inneren Mauer am Pfarrhof und den Außenanstrich der Kirche in Angriff nehmen.

Adolf Meinung


Herschwiesen 24.04.2016

Orgel-Einweihungskonzert

Nach der Begrüßung zu Beginn und den Dankesworten des 1. Vorsitzenden Dieter Dieler, vom „Fördervereins Pfarrkirche St. Pankratius, Herschwiesen“ zum Ende der Veranstaltung dankte Herbert Schäfer, 2. Vorsitzender des Fördervereins und Ortsvorsteher von Herschwiesen, den Mitwirkenden des Orgelkonzertes Annegret Mönninghoff, Pascal Vogt und Klaus Evers für Ihre herausragenden Leistungen bei diesem Konzert, das von den Besuchern mit stehenden Ovationen gewürdigt wurde. Die Veranstaltung bot einen würdigen Rahmen für die Orgeleinweihung, nach erfolgter Restaurierung durch die Orgelbaufirma Stephan Mayer, Heusweiler.

Foto: Der 2. Vorsitzende bedankt sich bei den Mitwirkenden:Presse_2315
Von links: Dieter Dieler 1. Vorsitzender des Fördervereins, Herbert Schäfer 2. Vorsitzender,
Annegret Mönninghoff – Gesang, Pascal Vogt – Trompete, Klaus Evers – Orgel.

Die ausführenden Musiker des Konzertes:Musiker
Von links: Pascal Vogt – Trompete, Klaus Evers – Orgel, Annegret Mönninghoff – Gesang.


Pressebericht aus „Boppard im Blick“ KW 17/2016

Orgel-Einweihung_Boppard_im_Blick


RZ vom 30.04.16

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Herschwiesen 24.01.2016

Jahreshauptversammlung des Fördervereins

Förderverein JHV Januar 2016Nach der Restaurierung von St. Pankratius stehen jetzt Pfarrhaus und Ringmauer im Fokus-Mitgliederversammlung beschließt Leader-Förderantrag-Konzertprogramm 2016 vorgestellt

Auch im Jahre 2016 werden in der barocken Pfarrkirche von Boppard-Herschwiesen wieder mehrere große Konzerte stattfinden. Den Auftakt macht am 21. Mai die niederländische Gruppe SPON, die mit 75 Bläsern und Streichern ein wohl atemberaubendes Szenario in der restaurierten Kirche schaffen wird. Im Juni gastiert dann schon traditionell Rhein-Vokal aus der SWR2-Sendereihe. Im November werden die Glory Gospel Singers mit Harlem Glamour und vielen Halleluja aufwarten.
Dieter Dieler, Vorsitzender des Fördervereins St. Pankratius, stellte das Programm 2016 jetzt in der Jahreshauptversammlung des Vereins vor. Es wird noch ergänzt durch ein großes Orgeleinweihungsfest am 24. April und den traditionellen Adventsglüh am 26. November.
Dieler dankte dabei allen Beteiligten für ihren großen Einsatz um die Pfarrkirche, deren dringende Orgelrestaurierung gerade noch vor Weihnachten abgeschlossen werden konnte.
In den Pfeifen der noch weitgehend originalen Senff-Orgel von 1783 hatte sich Schimmel gebildet, der dringend entfernt werden mußte. Rund € 52.000.- hatte diese letzte Maßnahme verschlungen. Jetzt muß aus statischen und Verkehrssicherheitsgründen auch die 300 m
lange Ringmauer, die das gesamte Kirchenensemble umgibt, vor allem am Pfarrhof mit Pfarrgarten, für ca.€ 90.000.- neu gefestigt werden. An einigen Stellen droht Einsturzgefahr. Gemeinsam mit der Restaurierung des Südgiebels am Fachwerk-Pfarrhaus und der Herrichtung des Pfarrhofes für Veranstaltungen werden hierfür ingesamt € 190.000.- benötigt. Die Mitglieder hoffen, dass sie hierfür Zuschüsse aus dem Leaderfonds erhalten können. In nächster Zeit soll auch der Kapellenturm in Oppenhausen restauriert werden.
Die Restaurierung der Pfarrkirche vor zwei Jahren hat zu einem erhöhten Besucheraufkommen geführt. Deshalb sollen feste Öffnungszeiten den Zugang zur Kirche erleichtern.
Mit der Herausgabe des neuen Kirchenführers und einer besseren Beschilderung konnte auch der touristische Wert der Kirche für die Stadt Boppard angehoben werden. Dieler regte an, möglichst viele neue Mitglieder für den Förderverein zu gewinnen, um auch zukünftig immer handlungsfähig bleiben zu können.

Adolf Meinung


Pressemeldung: RZ vom 24.12.2015

Die Krippe der Pfarrkirche Herschwiesen

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RZ-Ausgabe 24.12.2015 -Gesamtausgabe-

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Pressemeldung: RZ vom 11.12.2015

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Der neu erschienene Kirchenführer kann in
der Pfarrkirche erworben werden.
Aus dem Inhalt:

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 Pressemeldung: RZ vom 30.11.2015
Adventsglüh im Pfarrhof am 28.11.2015
zu Gunsten der Orgelrenovierung.

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Der 12. „Adventsglüh“ in Herschwiesen begeisterte viele Menschen

Er ist einer der kleinsten, aber auch harmonischsten Adventsmärkte im Kreis. Zum zwölften Mal hatte der Förderverein Pfarrkirche St. Pankratius den intimen Pfarrhof von Herschwiesen für einen Abend in eine kleine Weihnachtslandschaft verwandelt. Direkt neben der frisch restaurierten barocken Kirche und neben dem alten Fachwerk-Pfarrhaus und der Pfarrscheune duftete es verführerisch nach Zimt und Punsch, als die Besucher nach dem vorgezogenen Gottesdienst in das Gewirr der kleinen Stände einzogen. Hier dampfte es in den Kesseln voll mit Glühwein und dem beliebten Eierpunsch mit und ohne Alkohol. Gulasch heiß aus dem Kessel mit Backesbrot, Bratwurst vom Grill, Eierschmier, geräucherte Forellen oder Waffeln mit Sahne ließen auch kulinarisch kaum Wünsche offen. Man aß und trank und hatte vor allem eine Bombenstimmung, die auch durch die abendliche Kälte nicht beeinträchtigt werden konnte. Auf den runden Tischen oder den ehemaligen Weinfässern stapelten sich die Getränkebecher zu kleinen Pyramiden. Man hatte Spaß und fand ihn an diesem Abend in der Dorfgemeinschaft, zu der sich sogar Wandergäste aus der Eifel gesellten.
An den Ständen verkauften die „Weihnachtsfrauen“ ihre selbstgefertigten, prächtigen Adventskränze, dekorative Hänger, kleine Tischdekorationen zu moderaten Preisen. Schlaue Leute hatten ihre Bestellung vorab angegeben. Den leeren Tischen nach zu urteilen, fand alles seine Liebhaber. Dieter Dieler, der Vorsitzende des Fördervereins, zeigte sich beeindruckt von der Zuneigung der Niederkirchspieler zu ihrem Adventsglüh, der inzwischen in die vordere Reihe der hiesigen Adventsmärkte gehört.
Der Adventsglüh erbrachte einen Nettoerlös von ca 3200,– € die direkt in die Orgelrenovierung fließen können. In diesem Jahr soll der Erlös dazu beitragen, die unumgängliche Orgelreparatur zu finanzieren. Zu Weihnachten soll sie beendet sein. In der Christmette an Heiligabend werden sich in die dann wieder wohlklingenden Töne der Orgel sicher auch einige Freudenklänge des Vorstandes des Fördervereins mischen.
Unter den Mitwirkenden am Adventsglüh 2015 befanden sich Vereine und viele Privatgruppen aus dem gesamten Niederkirchspiel, z.B. der Wanderclub Hübingen-Windhausen mit seinem Eierschmier, die Oppenhausener Frauen mit den Waffeln, die Kröpplinger Frauen mit Eierpunsch, Honig und Plätzchen, vom Oppenhausener Jagdpächter gespendeter Gulasch.
Weiterhin wurden gespendet: Grillwürstchen von Fam. Blatt und Glühwein von Fam. Nieder und Fam. Esser, Brot von den Buchholzer Eigenbrötlern und geräucherte Forellen von Eugen Schneider. Die Frauen von St. Pankratius haben die herrlichen Adventsdekos hergestellt. Nicht zuletzt erfreute der Herschwiesener Ortsvorsteher als Heiliger Nikolaus die Kinder mit Geschichten und kleinen Gaben gespendet von der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück und der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück.
Pascal Vogt untermalte die Veranstaltung mit einigen Trompetensolos.
Dank an alle Besucher und Helfern denn das Ergebnis gibt wieder Mut und Ansporn für den Adventsglüh am 27. Nov. 2016.

Presseartikel von A. Meinung, D. Dieler, J Seus

Fotostrecke des Adventsglüh von Adolf Meinung:

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Pressemeldung: RZ vom 24.10.2015

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Herschwiesen 25. Juli 2015

RheinVokal gastiert mit Konzert in der
ausverkauften Pfarrkirche Herschwiesen:

La Bellezza

La Bellezza
Gemma Bertagnolli und Dorothee Oberlinger zu Gast bei RheinVokal

Als „Bellezza“, als Verkörperung der Schönheit in Händels erstem Oratorium, hat Gemma Bertagnolli ihr Publikum in vielen Konzertsälen bezaubert. Auch in Boppard-Herschwiesen singt sie Händel – im freundschaftlichen Wettstreit mit den süßen Flötentönen der Dorothee Oberlinger. Unter den prachtvoll dekorierten Barockgewölben der Pankratiuskirche entstehen liebliche Klangbilder von arkadischen Hirten und zwitschernden Vögeln. Während Dorothee Oberlinger italienische Barockmusik in virtuosen Paraphrasen aus England zum Besten gibt, muss der große Händel noch einmal in den Ring steigen: Seine italienischen Konkurrenten Ariosti, Gasparini und Porpora treten wieder gegen ihn an, wie seinerzeit in London.

Gemma Bertagnolli, Sopran
Dorothee Oberlinger, Blockflöte
Instrumentalisten


Herschwiesen 04. Juni 2015

Gelungenes Pfarrfest an Fronleichnam

Fronleichnam

Die Kirchengemeinde lud an Fronleichnam zum Pfarrfest ins Gemeindehaus nach Herschwiesen ein. Nach einem festlich gestalteten Gottesdienst folgte die Fronleichnamsprozession, die vom Musikverein Karbach begleitet wurde, zum festlich geschmückten Fronleichnamsaltar. Viele Besucher nahmen an dieser Feierlichkeit teil. Im Anschluss lud die Kirchengemeinde die Besucher zum Pfarrfest ein um ein paar gesellige Stunden bei herrlichem Wetter und guter Verpflegung zu verbringen.
Die Veranstalter:

Förderverein, Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat danken allen Besuchern des Festes, die damit einen Beitrag zur Renovierung der vom Schimmel befallenen Orgel geleistet haben, sowie allen fleißigen Helfern, Spendern von Essen, Kuchen und Getränken, die zum gelingen des Festes beitrugen oder beim Aufbau des Fronleichnamaltars behilflich waren.
Besonderen Dank gilt dem Bauunternehmen Ralf Löhr aus Buchholz, das schon zum
wiederholten Male das Material für den Altaraufbau unentgeltlich zur Verfügung stellte,
sowie der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, die die Hüpfburg für die kleinen Festbesucher
unentgeltlich für diese Veranstaltung zur Verfügung stellte.

J.Seus, Foto: Dieler


Pressemeldung vom 01. April 2015
M Herschwiesen

Don-Kosaken Chor Serge Jaroff begeistert auch in Herschwiesen

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 „Die Don-Kosaken unter Wanja Hlibka (vorn) hatten einen begeisternden Auftritt in
St. Pankratius Herschwiesen“

In der voll besetzten St. Pankratiuskirche in Boppard-Herschwiesen konnten die restlos begeisterten Zuhörer die ganze Tiefe und Melancholie der russischen Volksseele erspüren. Der von dem einstigen Don-Kosaken Serge Jaroff schon 1923 gegründete und heute von Wanja Hlibka geleitete Männerchor ließ mit der Stimmgewalt der hervorragend disponierten Sänger die Kirche auch ohne Orgelbegleitung mächtig erbeben. Mit russisch-orthodoxen Kirchengesängen begann es. Die getragene Melodie der großen „Bittlitanei mit dem Vater unser“ harmonierte bestens mit der Stimmung der aktuellen Fastenzeit. Mit dem hellen „Abendglöcklein“ am Ende des Konzertes aber erstrahlte auch schon etwas von Ostern. Russische Musik lebt von den auf- und abschwellenden, langen Passagen, die von den 17 Sängern, die allesamt auch an vielen Opernhäusern als Solisten auftreten, brillant zelebriert wurden. Dem jeweiligen Solisten blieb viel stimmlicher Raum für seine eigene Interpretation.
Zwischenbeifall und stürmischer Beifall am Ende belohnten die routinierten und dennoch hinreisenden Leistungen des von Wanja Hlibka vor dem barocken Altar in Herschwiesen dezent geleiteten Chores.
Die stimmgewaltigen Solisten, die von der Fachpresse immer wieder als „russisches Stimmwunder“ bezeichnet werden, finden bis heute weltweit ihre Bewunderer.
Das umfangreiche Repertoire des Bopparder Konzertes reichte von den festlichen Gesängen der russisch-orthodoxen Kirche bis hin zu klassischen Komponisten. Mit der Zugabe von „Ich bete an die Macht der Liebe“ wurde der gelungene Konzertabend beendet. Ein weiteres Mal hat sich die Herschwieser Pfarrkirche als Boppards schönster Konzertsaal präsentiert.

Adolf Meinung


 Pressemeldung vom 17. März 2015
M Herschwiesen

Orgel Restaurierung in Herschwiesen dringend notwendig

Förderverein Herschwiesen 2015
Fototext:
Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins St. Pankratius in Boppard-Herschwiesen tagte unter der Leitung von Dieter Dieler (im Präsidium 2.v.l.)

Orgel Restaurierung in Herschwiesen dringend notwendig –
Gala-Konzert mit Don-Kosaken

In der im Jahre 2012 restaurierten barocken Pfarrkirche von Boppard-Herschwiesen finden immer wieder bemerkenswerte Konzertveranstaltungen statt. Am Freitag, dem 27. März startet die Saison 2015 mit einer festlichen Konzert-Gala des berühmten Don-Kosaken Chors Serge Jaroff unter Leitung seines Nachfolgers Wanja Hlibka. Noch sind einige der begehrten Konzertkarten bei der Kreissparkasse Buchholz, der Tourist Information Boppard oder Dieter Dieler (Tel.06745-1225). erhältlich.

In der Jahreshauptversammlung des Fördervereins nannte der Vorsitzende Dieter Dieler als wichtigste aktuelle Aufgabe des Vereins die Sanierung der barocken Senft-Orgel, die in den siebziger Jahren durch den Umbau und eine fast völlige Einhausung beinahe luftdicht verschlossen wurde. Dadurch konnte sich eine Schimmelbildung verbreiten, die nunmehr durch Öffnung und Hinterlüftung der Orgelpfeifen beseitigt werden muß. Je nach Umfang der Arbeiten, können die Kosten dafür über

.€ 100.000.- betragen, die der Verein durch Aktivitäten und Spenden in den nächsten Jahren aufbringen will.

Weitere Arbeiten an der Pfarrkirche betreffen einen Teilanstrich des Turms und die für später geplante Restaurierung des Pfarrhofs. Die umfangreiche Innenrestaurierung der Kirche hat erfreulicherweise zu einem stärkeren Besucherinteresse geführt. Mit der Tourist Information Boppard will der Verein deshalb über eine Intensivierung von Kirchenführungen und die Verbesserung der Werbung sprechen.

Am 25. Juli findet auch in diesem Jahr wieder ein Konzert in der Reihe „Rhein-Vokal“ des SWR statt. Am 10. Oktober gastiert „cantus castellum“ aus Kastellaun erstmals mit dem Jugendchor „no limits“.

 


Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Freitag, 22. März 2013

Förderverein bleibt

Pfarrkirche Neue Aufgaben nach Innenrestaurierung

M Herschwiesen. Auch nach der Innenrestaurierung der Pfarrkirche St. Pankratius Herschwiesen bleibt der vor fast zehn Jahren gegründete Förderverein bestehen. Das beschlossen die Mitglieder einstimmig. Der Förderverein soll eine sichere Basis für weitere Aufgaben in und um die Kirche schaffen. Die Vereinssatzung wurde dazu in einigen Punkten geändert. Das Wort „Innenrestaurierung“ im Vereinsnamen entfällt.

Pastor Walter Kanzler betonte, dass wegen zurückgehender Zuschüsse vom Bistum Trier die Kirchenunterhaltung für die Gemeinde teurer wird und dem Verwaltungsrat Kopfschmerzen bereitet. Zudem entfalle durch die Umorganisation des Pfarrverbands Boppard mit künftig fünf Kirchengemeindeverbänden auf die einzelnen Gemeinden bedeutend weniger Geld aus der Kirchensteuer.

Bürgermeister Walter Bersch, von Anfang an Fördervereinsvorsitzender, regte nicht zuletzt wegen dieser Finanzsituation an, den Förderverein auch nach Beendigung seiner Hauptaufgabe, der Innenrestaurierung der Pfarrkirche, bestehen zu lassen. Mit der Restaurierung der Orgel, der Neugestaltung des historischen Pfarrzentrums und der Ringmauersanierung stehen noch mindestens drei weitere wichtige Aufgaben an.

Die jetzt beendete Restaurierung der Kirche hat rund 521 000 Euro verschlungen. Das berichtete Schatzmeisterin Lydia Kneip. Trotz der vor zehn Jahren auf 300 000 Euro geschätzten Gesamtkosten konnten alle Maßnahmen bis auf ein kleines Restdarlehen von 21 000 Euro beglichen werden. Der Rest wird aus den Einnahmen mehrerer Veranstaltungen noch in diesem Jahr beglichen.


Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Donnerstag, 6. September 2012

„Rheinische“ spielt für St. Pankratius

Einweihung Kirche in Herschwiesen erstrahlt in neuem Glanz

M Herschwiesen. Mit einem Pontifikalamt feiern Gläubige am Sonntag, 9. September, die gelungene Innensanierung der Pfarrkirche St. Pankratius in Herschwiesen. In den vergangenen 16 Monaten war der „Dom des Vorderhunsrücks“, wie der prächtige Sakralbau im Volksmund genannt wird, mit viel Liebe zum Detail restauriert worden. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit Rosa, Blau und Grün als Schmuckfarben, dem markanten Gelb der Gurtbänder und dem glänzenden Gold auf dem Stuck gewinnt die barocke Kirche ihren alten Glanz wieder, den ihr der Erbauer Johannes Neurohr bei der Fertigstellung im Jahre 1747 einst geben wollte.

Die Gesamtkosten für die Restaurierung belaufen sich auf 620 000 Euro. Davon haben die Gläubigen aus Herschwiesen und dem gesamten Niederkirchspiel beachtliche 180 000 Euro selbst aufgebracht. Hierbei handelt es sich um private Spenden und Erlöse aus Veranstaltungen. Zwar haben Bistum, Land und Stadt große Zuschüsse locker gemacht. Doch noch steht man mit knapp 100 000 Euro im Soll. In zehn Jahren soll das Darlehen getilgt sein.

Damit das gelingt, sind verschiedene Aktionen geplant, um weitere Spenden zu sammeln. So findet am Samstag, 8. September, ein Benefizkonzert statt (siehe Kasten). Tags darauf leitet Benedikt Müntnich, der Abt des Klosters Maria Laach, ab 10 Uhr das feierliche Pontifikalamt, wenn die Gläubigen ihre frisch restaurierte Pfarrkirche offiziell wieder in Dienst nehmen.

Der Frauenchor Heideklang aus Buchholz unter Leitung von Olga Matuschina gestaltet die Feierlichkeiten gesanglich mit. Ebenso die Solistin Anne Mönninghoff. An der Orgel wird der bekannte Organist Prof. Lothar Meyer aus Weiler spielen. Im Anschluss an das Pontifikalamt wollen Gemeinde und Gäste im historischen Pfarrhof bei einem Gemeindefest den gelungenen Abschluss der Innenrestaurierung feiern.

Heimatforscher Werner Stoffel aus Oppenhausen, Verfasser des Kirchenführers St. Pankratius, bietet an diesem Tag Kirchenführungen an. Eine Dokumentation mit großformatigen Farbfotos wird in der Kirche die einzelnen Etappen der mehrmonatigen Restaurierung veranschaulichen.  Spenden sind nach wie vor erbeten: Konten: 880 35 95 bei der KSK Rhein-Hunsrück (BLZ 560 517 90) bzw. 660 826 bei der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück (BLZ 560 900 00).


Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 21. August 2012

Kammerorchester spielt für die Pfarrkirche

Benefiz Innenrestaurierung der Pfarrkirche St. Pankratius ist abgeschlossen, aber noch nicht gänzlich bezahlt

M Herschwiesen. Ein Benefizkonzert zugunsten der Finanzierung der Innenrestaurierung der barocken Pfarrkirche St. Pankratius gibt das Kammerorchester der Rheinischen Philharmonie. Die Restaurierung ist nun abgeschlossen und die Farbenpracht überwältigend – jedoch noch nicht vollständig bezahlt. Aus diesem Grund lädt der Förderverein Innenrestaurierung Pfarrkirche Herschwiesen für Samstag, 8. September, 19 Uhr, zum Benefizkonzert des Kammerorchesters unter der Leitung von Prof. Ernst Triner ein.

Die Konzerte des Kammerorchesters sind in Boppard sehr beliebt, die regelmäßigen Auftritte in der Bundesakademie sehr bekannt. Bei einem beeindruckenden Konzert vor sieben Jahren in der Pankratiuskirche fiel die besonders gute Akustik in der Herschwiesener Umgebung auf. Nach der gelungene Innenrestaurierung kommt nun zum Hörgenuss ein Augenschmauß hinzu.

Gesponsert wird die Veranstaltung von der RWE, der KSK Rhein-Hunsrück, der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz, Rhenser Mineralbrunnen, Edeka-Wirz, Galabau Rosenbach, Elektro-Roos, Teppich-Pies und weiteren Unterstützern. Der Eintrittspreis für das Konzert mit Stücken von Mozart, Bach, Holst und Grieg beträgt 20 Euro.

Z Karten sind im Vorverkauf in der Tourist-Info Boppard, bei Lydia Kneip, Tel. 06745/7089, und bei Monika Esser, Tel. 06745/ 9213, erhältlich.


Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Freitag, 29. Juni 2012

In barocke Kirche zieht Leben ein

Programm Renoviertes Gotteshaus in Herschwiesen steht bald wieder für Gottesdienst und Kultur zur Verfügung

M Herschwiesen. Die Bewohner von Herschwiesen und Umgebung nehmen am Sonntag, 9. September, die frisch restaurierte Pfarrkirche „St. Pankratius“ offiziell wieder in Dienst. Auf Einladung von Pastor Walter Kanzler zelebriert der Abt von Maria Laach, Benedikt Müntenich, um 10 Uhr ein feierliches Pontifikalamt. Im Anschluss an das Hochamt soll in dem historischen Pfarrhof mit einem Gemeindefest der gelungene Abschluss der Innenrestaurierung gefeiert werden.

Pfarrgemeinderat und Förderverein Innenrestaurierung haben in einer gemeinsamen Sitzung beschlossen, zum Ende der aufwendigen Restaurierung zu einem kleinen Bau-Abschlussfest einzuladen, um allen Bürgern und vor allem auch den unzähligen Förderern und Spendern noch einmal ihren herzlichen Dank sagen zu können. Werner Stoffel, Regionalhistoriker und Verfasser des offiziellen Kirchenführers, erläutert den Besuchern die Schönheiten der neu gestalteten Kirche. Eine Fotoausstellung über die Restaurierung führt noch einmal die Baumaßnahme der letzten 15 Monate vor Augen.

Spenden für die Kirche sind nach wie vor erbeten und können auf das Konto 880 35 95 bei der KSK Rhein-Hunsrück (BLZ 560 517 90) bzw. auf das Konto 660 826 bei der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück (BLZ 560 900 00) gegen Spendenquittung überwiesen werden.

Spenden und die Erlöse aller Veranstaltungen kommen der weiteren Kirchenrestaurierung (Orgel- und Steinsanierung) zugute.

Am Samstag, dem 28. Juli, 19 Uhr, wird im Rahmen von Rhein-Vokal ein Konzert mit der Aufführung von „Stabat Mater“ von Pergolesi und „Salve Regina“ erfolgen. Dieses eindrucksvolle Konzert für zwei Countertenöre passt gut in die barocke Kirchenatmosphäre von St. Pankratius.

Am Samstag, 8. September, gastiert dann wieder einmal das Kammerorchester der Rheinischen Philharmonie unter Leitung von Prof. Ernst Triner mit klassischer Konzertmusik in Herschwiesen. Karten zum Preis von 20 Euro können bei Lydia Kneip, Tel. 06745/7089, sowie an der Abendkasse erworben werden.


Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Freitag, 25. Mai 2012

St. Pankratius erstrahlt in barockem Glanz

Sanierung An Pfingsten können die Herschwiesener ihre Kirche wieder bewundern

M Herschwiesen. An Pfingsten werden die Gläubigen im Niederkirchspiel mit großen Erwartungen in ihre barocke Pfarrkirche St. Pankratius in Herschwiesen zurückkehren. Am Samstag, 26. Mai, um 18 Uhr kann Pfarrer Walter Kanzler endlich nach rund 15 Monaten Bauzeit die Gläubigen wieder in ihrer eigenen Pfarrkirche begrüßen. Die anspruchsvolle Innenrestaurierung der Kirche ist dann abgeschlossen. Bis auf die geschnitzten Kirchenbänke ist der gesamte Innenraum nun wieder komplett eingerichtet worden. Nur die engen Kirchenbänke sollen noch etwas bequemer werden, indem die Sitzflächen verbreitert werden. Ersatzweise sollen zunächst Stühle aufgestellt werden.

Die Apsis besticht mit dem himmelwärts strebenden Hochaltar. Darüber zieht das farbenprächtige und jetzt wieder vergoldete Deckengewölbe immer wieder den Blick des Betrachters auf sich . Rund um den säulengeschmückten Hochaltar fügen sich Seitenaltäre, die barocke Kanzel mit ihrem Schalldeckel und die alte Kommunionbank zu einem im vorderen Hunsrück einmaligen Ensemble.

Farbliche Gestaltung sorgte zunächst für Diskussionstoff

War die farbliche Dimension der frisch stuckierten Decke zunächst noch ein Diskussionspunkt zwischen den Denkmalpflegern und dem hiesigen Pfarrverwaltungsrat, so sind jetzt alle Beteiligten mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Mit Rosa, Blau und Grün als Schmuckfarben, dem markanten Gelb der Gurtbänder und dem üppigen Gold auf dem Stuck gewinnt die Kirche ihren alten Charakter wieder, den ihr auch der barocke Erbauer Johannes Neurohr bei der Fertigstellung im Jahre 1747 einst geben wollte. Die neu bemalten Lisenen gliedern das Langhaus mit seinen hellen freundlichen Fenstern in kleine Gruppen.

St. Pankratius am Rhein ist ein eindrucksvolles Beispiel des süddeutschen Barocks, das in den Dorfkirchen der Region seinesgleichen sucht. Die größtenteils einheitliche Ausstattung der Erbauungszeit, so ist bei Georg Dehio nachzulesen, stammt wahrscheinlich aus einer Trierer Werkstatt und ist sehr gut erhalten, wie man beim Ab- und Aufbau der Altäre sehen konnte. Auch die 14 großformatigen Kreuzwegbilder aus der Schule des Januarius Zick in Koblenz zählen zu den Sehenswürdigkeiten der Kirche.

Deckenstrahler rücken die Kirche ins rechte Licht

Mit der Restaurierung sind nun neue Lampen sowie Deckenstrahler installiert worden, sodass auch bei Dunkelheit die Farbigkeit der Kirche besser zur Geltung kommen wird. Unter der Orgelempore wurden zwei Bänke entfernt, um Platz für den gewünschten Kerzenständer vor dem Muttergottesbild schaffen zu können. Auch der große Kirchenstuhl neben dem Treppenaufgang zum „Mannhaus“ hat jetzt wieder seinen alten Platz bekommen.

Für die Neugestaltung ihrer Pfarrkirche haben die Gläubigen aus Herschwiesen und dem gesamten Niederkirchspiel große finanzielle Opfer gebracht. Insgesamt rund 150 000 Euro haben sie mit vielen Aktionen und privaten Spenden selbst aufgebracht. Die Gesamtkosten betragen rund 620 000 Euro. Bistum und Land haben große Zuschüsse locker gemacht. Auch die Stadt hat sich beteiligt. Jetzt steht man noch etwa mit 120 000 Euro im Soll. In zehn Jahren soll das Darlehen dann endgültig getilgt sein.


Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Mittwoch, 12. Oktober 2011

Hofsänger treten für Pfarrkirche auf

Benefizkonzert Herschwiesener Gotteshaus braucht noch Geld für Innensanierung

M Herschwiesen. Die Mainzer Hofsänger geben in der Niederkirchspielhalle Oppenhausen ein Benefizkonzert zugunsten der Innenrestaurierung der Pfarrkirche Herschwiesen. Am Samstag, 29. März, treten die Sänger um 19 Uhr auf. Das Gastspiel wird vom Förderverein in Zusammenarbeit mit der Lotto-Rheinland-Pfalz-Stiftung veranstaltet.

„Wir sind hoch motiviert, ein unvergessliches Konzerterlebnis zu bieten“, verspricht Ralf Marling, Kapitän der Mainzer Hofsänger. „Immer, wenn wir im Sinne der guten Sache unterwegs sind, überträgt sich unsere Freude auf das Publikum, auf den Veranstalter vor Ort und vor allem auf den guten Zweck, der von den Eintritts- und Sponsorengeldern zu 100 Prozent profitiert“, so Marling. Vor einigen Wochen haben endlich die Arbeiten zur Innenrestaurierung der Pfarrkirche Herschwiesen begonnen, nachdem der Förderverein unter Vorsitz von Bürgermeister Walter Bersch neben dem Bistum Trier, dem Land Rheinland-Pfalz und der Stadt Boppard die bestehende Finanzierungslücke schließen konnte.

Seit seiner Gründung im November 2003 hat der Verein 140 000 Euro gesammelt. Vorläufiger Höhepunkt für den Förderverein ist das Benefizkonzert, das die Lottostiftung Rheinland-Pfalz mit den Mainzer Hofsängern in Oppenhausen veranstaltet. Ziel ist, so Walter Bersch, das Sammelergebnis des Fördervereins deutlich über die 150 000er-Marke zu heben. Hierzu tragen ein starker Konzertbesuch mit entsprechenden Eintrittsgeldern, aber auch großzügige Sponsorengelder anlässlich des Benefizkonzerts bei.

Die Eintrittsgelder und die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Speisen und Getränken kommen der Innenrestaurierung der Pfarrkirche zugute. Zusätzlich hat die Lottostiftung eine großzügige Spende in Aussicht gestellt, deren Höhe davon abhängig ist, wie gut es dem Förderverein gelingt, zusätzliche Sponsorengelder zu akquirieren. Eintritt: 10 Euro im Vorverkauf und 12 Euro an der Abendkasse.tor

Z Karten: Tel. 06745/9213 oder /708, 06742/3094 oder /898272 sowie /3101; Spendenkonto: KSK Rhein-Hunsrück, Konto 880 35 95, BLZ 560 517 90, Volksbank Rhein-Nahe Hunsrück Konto 660 826, BLZ 560 900 00


Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Samstag, 10. September 2011

St. Pankratius wird barock ausgemalt

Restaurierung Farbkonzept zur Gestaltung der Pfarrkirche gefunden

M Herschwiesen. Genau weiß es offensichtlich niemand mehr, wie die im Jahr 1744 fertiggestellte barocke Pfarrkirche St. Pankratius in Boppard-Herschwiesen bei ihrer Einweihung farblich gestaltet war, weil farbige Bilder aus dieser Zeit und danach leider fehlen. Auch die Originalbauzeichnungen lassen keinen sicheren Farbzustand erkennen, und Farbuntersuchungen der Wände und Decken halfen auch nicht weiter.

Zwar wurden monatelang Decken und Wände der Kirche untersucht und auch mehrere Farbschichten von früheren Aus- und Übermalungen gefunden. Eine eindeutige Zuordnung zur Ursprungsfassung war aber auch dadurch nicht möglich geworden. Also mussten die Fachleute der Denkmalpflege auf Basis vergleichbarer Ausmalungen barocker Kirchen eine Entscheidung treffen.

Dank der guten Vorarbeit von Kirchenarchitekt Hans-Joachim Becker, Koblenz, und von Restaurator Georg Wechsler, Ansbach, einigte man sich jetzt in Anwesenheit des Vorsitzenden des Fördervereins Innenrestaurierung, Dr. Walter Bersch, bei einem Farbgipfel mit den Denkmalpflegern in Mainz auf eine Gestaltung, die weitgehend den jetzt vom Restaurator angelegten Musterfeldern in der Kirche folgen soll. Damit wird auch dem Wunsch der Gläubigen von Herschwiesen entsprochen, die sich eine helle und freundliche Farbgebung für ihre Barockkirche schon immer gewünscht haben.

Restaurator Lutgen aus Trier wird Mitte September mit den Malerarbeiten beginnen. Sie werden einschließlich der Reparaturen an den Gewölben und den Stuckelementen wohl weit in den Winter hineinreichen. Zurzeit werden die Fenster abgeklebt und der Fußboden gegen eindringende Malerfeuchtigkeit geschützt.

Die Ausmalung der gewölbten Stuckdecke wird auf den Grundfarben Gelb und Hellgrau beruhen, mit denen vor allem die Gurtbänder im Gewölbe geschmückt werden sollen. Ein pastellfarbenes Rosa wird die Flächen in den netzartigen Zierfeldern und den sich in langen Zopfbändern erstreckenden Akanthusblüten schmücken. In den medaillonartigen Zierfeldern könnte ein helles, opalisierendes Grün erstrahlen. Die Wände werden entsprechend bemalt.

Wer nur die grau verrußten Decken und Wände kennt, wird erfreut sein, dass zukünftig an vielen Stellen der Decke in den Knotenpunkten der Ranken und Netzstrukturen auch Gold aufleuchten wird. Sind die Arbeiten im Frühjahr beendet, wird St. Pankratius wohl den Rang als farbschönste Kirche des Hunsrücks einnehmen. Pfarrer Walter Kanzler und der Verwaltungsrat der Kirche erwarten jetzt allerdings auch noch die neuen Kostenvoranschläge, für die sich bisher noch keine definitiven Berechnungen anstellen ließen. Bis Ende September soll dann auch feststehen, ob der bisherige Zeitplan zur Wiedereröffnung der Kirche im März 2012 eingehalten werden kann.


Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Freitag, 4. Februar 2011

Pfarrkirche wird jetzt restauriert –

St. Pankratius Start im April

M Herschwiesen. Die Geduld der Gläubigen und Bürger des Niederkirchspiels ist auf eine lange Probe gestellt worden. Jetzt aber ist es amtlich. Mit der Innenrestaurierung der Pfarrkirche St. Pankratius kann im April begonnen werden. Alle Förderzusagen zur Finanzierung liegen vor. Über die geplanten Arbeiten im Einzelnen wird der Vorstand des Fördervereins unter Vorsitz von Bürgermeister Walter Bersch die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung am Sonntag, 6. Februar, 18 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus von Herschwiesen informieren.

Voraussichtlich werden in den ersten Apriltagen zunächst die Bänke aus der Kirche ausgeräumt und in ein Lager nach Buchholz gebracht. Dazu bittet der Vorstand um tatkräftige Mithilfe. Anschließend werden die Altäre und die Orgel „eingehaust“, das heißt gegen Staub und Beschädigungen geschützt. Danach geht es an die Erneuerung der veralteten elektrischen Anlagen und die Verlegung aller Kabel unter Putz. Die Beseitigung der vielen Schadstellen im Putz wird die nächste Arbeit sein. Wenn alle Vorarbeiten erledigt sind, kann die eigentliche Innenrestaurierung an Wänden und Decken durch Reinigungs-, Stuck- und Malerarbeiten erfolgen.

Vor mehr als sieben Jahren, im Dezember 2003, wurde der Förderverein gegründet. In dieser Zeit haben die Mitglieder und viele Sponsoren aus eigenen Mitteln und Spenden und Veranstaltungserlösen einen Betrag von mehr als 130 000 Euro zusammengebracht. Dieser Eigenanteil ist eine wichtige Grundlage für die Förderungszusagen von Bistum, Land und Stadt Boppard gewesen. Zur weiteren Finanzierung geben unter anderem am 29. Oktober die Mainzer Hofsänger ein Konzert in der Niederkirchspielhalle von Oppenhausen.

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins St. Pankratius berät unter anderem über den Bauzeitenplan der Restaurierung und die künftigen Aktivitäten.


 

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Freitag, 4. Februar 2011

Pressemeldung vom 22. Januar 2011:

 „Im April beginnt die Kirchenrestaurierung in Herschwiesen- Einladung zur Mitgliederversammlung des Fördervereins am 6. Februar 2011 in Herschwiesen

Die Geduld der fast 200 Mitglieder des Fördervereins Innenrestaurierung der Pfarrkirche

St. Pankratius und der Bürger des Niederkirchspiels wurde auf eine lange Probe gestellt. Aber jetzt ist es amtlich. Nachdem alle Förderzusagen zur Finanzierung der Innenrestaurierung nunmehr vorliegen, können die Arbeiten in der Pfarrkirche St. Pankratius endlich beginnen. Über die geplanten Baumaßnahmen im Einzelnen wird der Vorstand unter Vorsitz von Bürgermeister Walter Bersch die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung am 6. Februar 2011, 18.00 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus Herschwiesen informieren.

Voraussichtlich werden in den ersten Apriltagen als erste Maßnahme die Bänke aus der Kirche ausgeräumt und in ein Lager nach Buchholz gebracht. Dazu bittet der Vorstand um tatkräftige Mithilfe. Anschließend werden die Altäre und die Orgel „eingehaust“, d.h. gegen Staub und Beschädigungen geschützt. Danach geht es an die Erneuerung der veralteten elektrischen Anlagen und die Verlegung aller Kabel unter Putz. Die Beseitigung der vielen Schadstellen im Putz wird die nächste Arbeit sein. Wenn alle Vorarbeiten erledigt sind, kann die eigentliche Innenrestaurierung an Wänden und Decken durch Reinigungs-, Stuck- und Malerarbeiten erfolgen.

Vor über sieben Jahren, im Dezember 2003, wurde der Förderverein gegründet. In dieser Zeit haben die Mitglieder und viele Sponsoren eine bewundernswerte Leistung vollbracht und aus eigenen Mitteln bzw. Spenden und Veranstaltungserlösen einen Betrag von über 130.000 Euro zusammengebracht, Dieser Eigenanteil ist eine wichtige Grundlage für die Förderungszusagen von Bistum, Land und Stadt Boppard gewesen. Zur weiteren Finanzierung wird unter anderem am 29. Oktober 2011 ein Benefizkonzert der Mainzer Hofsänger in der Niederkirchspielhalle in Oppenhausen stattfinden.

Für die Mitgliederversammlung ist folgende Tagesordnung vorgesehen: Rechenschaftsbericht und Entlastung des Vorstandes, Bauzeitenplan für die Restaurierung der Kirche, Aktivitäten 2011 (Konzerte, „Adventsglüh“ u.a.m.), Verschiedenes.

Adolf Meinung


 

Pressemeldung vom 17.02.2011

Innenrestaurierung von St. Pankratius kann beginnen

Vom 04. April 2011 bis zum 09. März 2012 wird voraussichtlich die Restaurierung der Pfarrkirche St. Pankratius in Boppard-Herschwiesen dauern. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Fördervereins Innenrestaurierung wurde dieser Terminplan vorgelegt. Bürgermeister Dr. Walter Bersch wies als Vereinsvorsitzender darauf hin, dass damit das wesentliche Ziel des Fördervereins erreicht sei. Dank der außerordentlich hohen Spendenbereitschaft der Mitglieder und Sponsoren, die selbst rund € 130.000.- aufbrachten,  kann auch die Finanzierung des auf über € 440.000.- geschätzten Bauvolumens als sicher angesehen werden, obwohl sowohl vom Land (€ 70.000.-) als auch von der Stadt Boppard

(€ 21.00.-) wegen Haushaltsproblemen zur Zeit nur vorläufige Zusagen vorlägen.

Über die Reihenfolge der Maßnahmen und die weitere Durchführung von Gottesdiensten für die Pfarrgemeinde soll in Kürze ausführlich informiert werden.

Adolf Meinung


 

Pressemeldung vom 27.02.2011

Innenrestaurierung von St. Pankratius/Herschwiesen beginnt jetzt

Sieben Jahre lang haben die Gläubigen der Pfarrei St. Pankratius in Boppard- Herschwiesen und die Bürger des Niederkirchspiels auf diese gute Nachricht gewartet. Jetzt geht es endlich los. Wie der stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde, Dieter Dieler, mitteilte, gilt es, „ein herrliches Kirchendenkmal aus dem Jahre 1747 für die Nachwelt zu erhalten“. Die vom Tiroler Johannes Neuruhr zwischen 1744 und 1747, vor rund 250 Jahren, in einer Zeit großer Not und unter großen Opfern erbaute wunderschöne barocke Pfarrkirche weist heute nicht nur im Inneren, sondern auch an manchen Außenwänden deutliche Schäden auf, die eine Restauration dringend erforderlich machen.

Schon in der Vergangenheit wurde die Kirche mehrfach restauriert, erstmals im Jahre 1850, danach 1927 und 1961. Bei der letzten Restaurierung wurde auch eine intensive Holzwurmbekämpfung durchgeführt. In den 80er Jahren wurden Vergoldungsmaßnahmen an Figuren durchgeführt. Weitere Maßnahmen, z. B. die Turmsanierung, die Sicherung des

Glockenstuhls, eine neue Läuteelektrik und ein neuer Außenanstrich liegen noch gar nicht so lange zurück. Mancher wird sich noch an das u.a. von Werner Stoffel angeregte „Turmfest“ in den Neunziger Jahren erinnern.

Unter Leitung des Koblenzer Architekten Hans-Joachim Becker sollen die neuen Arbeiten nach einem straffen Terminplan ausgeführt werden, damit innerhalb des vorgegebenen Zeitplanes die Arbeiten vollendet werden können. Die Kirche wird vom Samstag, dem 02. April 2011 nach dem „Segen des ewigen Gebetes“, wie Pastor Walter Kanzler mitteilte,  bis zum Freitag, dem 09. März 2012 geschlossen bleiben. Die Gottesdienste werden überwiegend nach Buchholz verlegt.

Als erste Maßnahme wird die Kirche „ausgeräumt“, d.h. Kirchenbänke, die Kreuzwegbilder, die „Bekrönung“ über dem Hochaltar, die Seitenaltäre, die Figuren an Altären und Wänden und der Kanzeldeckel werden in ein Zwischenlager verbracht. Nicht ausbaubare Teile, wie der Hochaltar und die Orgel werden gegen Beschädigungen gesichert und staubsicher „eingehaust“, Sie verbleiben in der Kirche. Sobald die Kirche „leer“ ist, werden zunächst die Elektroarbeiten begonnen. Alle Leitungen werden erneuert und  teils unter Putz gelegt. Die Elektroarbeiten sind besonders dringend, denn gelegentlich soll es schon zu Kriechströmen in den Wänden gekommen sein.  Die vorhandenen Risse an Wänden und Decken werden dabei ebenfalls beseitigt. Ob auch eine neue Kirchenbeleuchtung angeschafft werden kann, wird der Verwaltungsrat noch entscheiden. Durch eine Fachfirma wird anschließend die Kirche mit einem Fahrgerüst ausgestattet. Erst danach, etwa ab Mitte Juni, können die eigentlichen Restaurierungs-, d.h. Putz- und Malerarbeiten am Deckenstuck und an den Wänden durch fachkundige Restauratoren beginnen. Für die Malerarbeiten sind allein fast 100 Arbeitstage vorgesehen. Die Diskussionen mit dem Landesamt für Denkmalpflege über die zukünftige Farbgestaltung sind auch noch nicht abgeschlossen. Zur Zeit wird noch nach dem Original-Farbzustand aus der Bauzeit geforscht. Ein kleines Versuchsfeld über einem Kirchenfenster im Chor zeigt schon jetzt modellhaft die mögliche, zukünftige Farbigkeit in der Kirche an. Mitglieder des Verwaltungsrates können sich aber auch noch eine leichte Schattierung in den Stuckfeldern der Decke durchaus vorstellen.

Der gesamte Baufortschritt in der Kirche soll über ein „internet- Bautagebuch St. Pankratius“ permanent dokumentiert werden. Der Verwaltungsrat hat auch vorgeschlagen, gleich am Anfang der Bauphase in den dann leeren Kirche ein erstes „Pankratius-Baustellenfest“ zu begehen, bei dem man vermutlich zum ersten und einzigen Male die Kirche vollkommen leer betrachten kann. Solche ungewöhnlichen Zwischenfeste sind auch in der weiteren Bauphase denkbar. Natürlich findet auch am 1.Advent wieder der traditionelle Adventglüh im Pfarrhof statt, Zurückhaltung übt man im Verwaltungsrat noch bezüglich der zu erwartenden Gesamtkosten. Es liegt ein Kosten-Voranschlag über rd. € 422.000.- vor (noch ohne Architekten-Honorar). Da bei solchen umfänglichen Baumaßnahmen in denkmalgeschützten Objekten aber auch Überraschungen nicht ausgeschlossen sind, wird erst mit dem Baufortschritt der gesamte finanzielle Aufwand sichtbarer werden. Dieter Dieler ist als Finanzexperte hoffnungsvoll gestimmt, dass auch die fest gegebenen Zusagen vom Land Rheinland-Pfalz über eine angekündigte zweite Teilhilfe in Höhe von € 35.000.- (insgesamt € 70.000.-) und eine der Stadt Boppard über € 21.200.- bald eingelöst werden. Die Stadt kann im  Moment aus Haushaltsgründen aber noch keine verbindlichen Zusagen für freiwillige Ausgaben geben. Aus eigenen Mitteln stellt der Förderverein Innenrestaurierung rd. € 130.000.- bereit, die er in sieben Jahren, vorwiegend von den Bürgern des Niederkirchspiels selbst gesammelt oder bei Festen eingenommen hat. Das Bistum Trier finanziert den Löwenanteil der Bausumme in Höhe von € 196.000.-

Ziel des Verwaltungsrates ist es, so formuliert Dieter Dieler, dass man mit „aller Kraft darauf hinzielt, dass an Ostern 2012 die Wiederstehung der Kirche auch eine Auferstehung des Geistes erfährt“. Pastor Walter Kanzler fügt hinzu: „Die Renovierung der Kirche ist eine Baumaßnahme. Die Auffrischung des christlichen Glaubens in unserer Pfarrei ist ein Gewinn, für den man auch den Segen von oben erflehen sollte“.

Adolf Meinung


 

Pressemeldung vom 05.04.2011

Restaurierung von St. Pankratius in Herschwiesen hat pünktlich begonnen „Baustellentreff“ am 16. April für Jedermann

Wer jetzt nach Boppard-Herschwiesen kommt, erlebt die herrliche, barocke Pfarrkirche (erbaut von 1744-1747) in einem völlig ungewohnten Zustand, nämlich leergeräumt. Dem Blick in den weiten Raum mit seinen vom Staub und Ruß der vergangenen fünf Jahrzehnte seit der letzten Renovierung im Jahre 1961 bedeckten Decken und Wänden erschließt sich vor allem die harmonische Architektur des Barockbaumeisters Johannes Neurohr in ihrer vom hellen Licht durchstrahlten Schönheit.

Nur die schmutzigen Konturen an den Wänden deuten an, wo vorher die Kreuzwegstationen hingen und Vesperbilder zur Andacht einluden oder wo die Bänke auf dem Holzpodium standen.

Die Ausräumung der Kirche am 4. April war der Beginn der auf rund ein Jahr geschätzten Innenrestaurierung. „Starke Männer“ hatte Dieter Dieler, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates, zum Ausräumen gesucht. Mehr als ein Dutzend Männer aus dem Niederkirchspiel waren gekommen und räumten die Kirche in wenigen Stunden weitgehend leer. Zunächst wurde von Schreinermeister Thomas Vogt und Mario Weber der dreieckige Windfang abgebaut und Platz an der Tür geschaffen. Dann ging es Schlag auf Schlag und 30 barocke und nummerierte Kirchenbänke standen vor der Kirche. Sie wurden in ein Lager nach Buchholz gebracht. Auch der eichene Beichtstuhl ging auf diese Reise. Kleinere Möbel und Heiligenfiguren wurden verpackt und geschützt gelagert. Teppiche zusammengerollt und auf den Speicher gebracht. Sogar der uralte Taufstein von 1670 aus der Vorgängerkirche fand im Turmverließ einen ruhigen Platz.

Mit dem Abbau einzelner Teile des Hochaltars, der Seitenaltäre und der Kanzel wird unter Aufsicht des Restaurators in den nächsten Tagen die Räumung fortgesetzt. Eine fachkundige Verpackung wird diese Teile gut schützen. Auch die restlichen Teile der Altäre und die Senff-Orgel von 1783 werden luftdicht „eingehaust“ und damit vor Staub geschützt.

In den nächsten Wochen werden vom Restaurator weitere Farbuntersuchungen an Decken und Wänden angestellt, um möglichst nahe an den Zustand der „Ur-Bemalung“ von 1747 heranzukommen. Mit Zustimmung der Denkmalpfleger von Bistum und Land soll dann die neue Ausmalung festgelegt werden. Die Herzen der Kirchengemeinde schlagen jetzt schon eindeutig für eine der Tiroler Heimat des Baumeisters Johannes Neurohr entsprechende Farbgestaltung.

In einem „Internet-Tagebuch St. Pankratius“ wird die gesamte Restaurierung dokumentiert. Somit kann man jederzeit den aktuellen Arbeitsstand erfahren.

Den ungewohnten, leeren Zustand der Kirche nutzt die Kirchengemeinde zu einem „Baustellentreff“ für alle Interessenten am Samstag, dem 16. April von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Bei Kaffee, Kuchen und Getränken kann man sich selbst ein Bild von der Restaurierung machen und die anwesenden Fachleute um Erklärungen bitten.

Adolf Meinung
Pressemeldung vom 27.04.2011

55 Tonnen Gerüststahl „schmücken“ die Pfarrkirche in Herschwiesen

Der von über 150 Personen besuchte „Baustellentreff“ am 16. April in der völlig leergeräumten Pfarrkirche war die für Jedermann vorläufig letzte Gelegenheit, Abschied zu nehmen von der sonst in Gold und bunter Farbenpracht glänzenden barocken Schönheit des Kleinods im Niederkirchspiel. Der Pfarrgemeinderat und der Verwaltungsrat hatten die Bürger und Pfarrmitglieder eingeladen, sich selbst ein Bild von der Notwendigkeit der Restaurierung zu machen. In den nächsten zwölf Monaten haben jetzt die Handwerker das Sagen. Schreiner und Gerüstbauer haben ganze Arbeit geleistet. Was an den Altären und an der Orgel nicht abgebaut werden konnte, liegt jetzt hinter Brettern und 55 Tonnen metallenen Gerüststangen verborgen.

In den nächsten Tagen wird Dipl.-Restaurator Thomas Lutgen seine Arbeit aufnehmen und die ursprünglichen Farbschichten ergründen, soweit diese noch auffindbar sind. Anschließend werden dann die Denkmalpfleger vom Bistum und vom Land über die neue Ausmalung des Stuckdekors  sowie der Decken und Wände entscheiden.

Erst die leere Kirche machte das Ausmaß der Schäden wirklich sichtbar. Überall an Decken und Wänden zeigten sich teilweise sehr breite Risse, die zunächst mit Putzmaterial verpresst

Werden und trocknen müssen, ehe auch die neuen Elektroleitungen unter den Putz gelegt werden können. Alle alten und unsicheren Wandleitungen wurden entfernt. Auch über die Anschaffung neuer Lampen im Energiesparmodus wird sich der Verwaltungsrat schnell Gedanken machen müssen. Die alten Lampen sind nicht mehr brauchbar.

Um weitere Arbeiten bei der Pflege und Konservierung der Holzfußböden in der Kirche und auf dem „Mannhaus“ (Orgelempore) wird man vermutlich auch nicht herumkommen. Der Verschleiß ist einfach zu stark sichtbar geworden.

Pastor Walter Kanzler und sein Stellvertreter im Verwaltungsrat, Dieter Dieler, machen sich schon berechtigte Sorgen, dass nicht weitere, bisher unerkannte Schäden, zu Tage treten und das ohnehin schon knappe Restaurierungsbudget  von rund € 422.000 noch weiter in die Höhe treiben können.

Was ihnen viel Mut macht, ist die Begeisterung der Pfarrangehörigen aus dem ganzen Niederkirchspiel. Aus Herschwiesen, Oppenhausen, Hübingen, Windhausen und Buchholz kamen die rund zwei Dutzend freiwilligen Helfer, die die Kirche ausräumten und denen beim Baustellentreff für ihre Arbeit gedankt wurde. Ein stattlicher Betrag floß zusätzlich wieder in die Spendenkasse des Fördervereins (Spendenkonto KSK Rhein-Hunsrück 8803595, BLZ 56051790). Beim Blick auf die Internetseiten des Vereins  www.Innenrestaurierung-Pfarrkirche-Herschwiesen.de kann man sich auch bildlich über den Baufortschritt informieren.

Adolf Meinung

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 22.01.2005

Barocke Kunst im Innenraum soll schon 2006 zurückkehren

Förderverein treibt Restaurierung in Pfarrkirche Herschwiesen voran

HERSCHWIESEN. Die geplante Innenrestaurierung der Pfarrkirche Herschwiesen wird immer konkreter. Das ist das Fazit der Jahreshauptversammlung des vor einem Jahr gegründeten Fördervereins „Innenrestaurierung Pfarrkirche Herschwiesen“.

Der Vorsitzende Dr. Walter Bersch konnte rund 30 Mitglieder im Dorfgemeinschaftshaus Herschwiesen begrüßen, die mit Interesse den Rechenschaftsbericht des Vorstandes zur Kenntnis nahmen. Demnach hat der Verein zwischenzeitlich 184 Mitglieder. Die von Lydia Kneip geführte Vereinskasse hatte zum 1. Dezember einen Bestand von 16 741 Euro. Neben den Mitgliedsbeiträgen und Spenden haben insbesondere die Veranstaltungen „Turmfest“ und „Advents-Glüh“ die finanzielle Basis des Vereins verbreitert.

Auch für dieses Jahr hat der Verein viel vor. So geht am Palmsonntag, 20. März, ein Benefiz-Konzert der Rheinischen Philharmonie in der Pankratiuskirche über die Bühne. Für Donnerstag, 7. Juli, ist ein Freiluftkonzert des Heeresmusikkorps der Bundeswehr im Pfarrgarten geplant. Neben der Verbreiterung der finanziellen Basis ist das eigentliche Vorhaben weiterverfolgt worden. Ende des Jahres sind die Sicherungsarbeiten im Kirchturm abgeschlossen worden, so dass jetzt neben dem Turm auch das Gewölbe über dem Kirchenschiff begehbar ist.

Ein Fachgutachten hat zwischenzeitlich auch Reste der ursprünglichen barocken Innenausmalung vorgefunden, so dass damit die ursprüngliche von insgesamt vier Innenausmalungen wieder rekonstruiert werden kann.

Die Versammlung kam zu dem Ergebnis, dass nach Abschluss der Voruntersuchungen schon 2006 die eigentliche Rekonstruierung der Innenmalerei durchgeführt werden soll. Der Vorsitzende Dr. Walter Bersch will die Unterstützung des Landes sicherstellen.

 

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 04.12.2004

„Adventsglüh“ im Pfarrhof

Herschwiesener Förderverein hatte Adventsfest – Treffen am 8. Dezember

HERSCHWIESEN. Die Mitglieder des im November 2003 gegründeten Fördervereins „Innenrestaurierung Pfarrkirche St. Pankratius Herschwiesen“ treffen sich am Mittwoch, 8. Dezember, um 20 Uhr zur ersten turnusmäßigen Mitgliederversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Herschwiesen.

Zuvor findet an diesem Tag um 19 Uhr am gleichen Ort bereits eine Vorstandssitzung statt. Der Vorsitzende, Bürgermeister Dr. Walter Bersch, hat zu den Sitzungen eingeladen. Zur Mitgliederversammlung sind auch Gäste willkommen. Dem Verein gehören zurzeit fast zweihundert Mitglieder an.

Hauptaufgabe des Vereins ist die finanzielle Sicherstellung und Durchführung der dringend notwendigen Sanierung der 250 Jahre alten barocken Pfarrkirche, die nach Einschätzung der Denkmalpfleger zu den Hauptattraktionen des Vorderhunsrücks zählt.

Für die Gesamtmaßnahme der Restaurierung, die in mehreren Etappen ablaufen soll, werden zirka 380 000 Euro benötigt. Mit verschiedenen Partnern laufen zur Zeit intensive Verhandlungen über die Gewährung von Zuschüssen. Die Mitglieder und die Bürger der Herschwiesen umgebenden Dörfer haben durch zwei gelungene Veranstaltungen, das Turmfest im September und den „Adventsglüh“ am ersten Adventssamstag, großen Anteil an der bisher ausgesprochen positiven Vereinsbilanz.

Beim „Adventsglüh(wein)“ im Pfarrhof verweilten zeitweise mehr als 200 gut gelaunte Gäste aus dem ganzen Niederkirchspiel im malerischen und adventlich geschmückten Pfarrhof. An mehreren Ständen konnten kleine Weihnachtspräsente erworben werden, die überwiegend von der Frauengemeinschaft in Bastelarbeit erstellt wurden.

An anderen Ständen gab es frische Backwaren, selbstgebackene Stollen, Weihnachtsmarmeladen und verschiedene Wurstwaren. Auch die Firmlinge, die am 9. Dezember gefirmt werden, beteiligten sich mit einem Lebkuchen-Stand.

Bei Gulaschsuppe und heißem Glühwein, umrahmt von den ersten vorweihnachtlichen Klängen eines hellklingenden Trompetenspiels aus dem Fenster im ersten Stock des Pfarrhauses, fühlten sich die Gäste sehr wohl.

Alle Nettoerlöse der Veranstaltung gehen in den Spendentopf für die Pfarrkirche ein

 

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 02.09.2004

Barocken Glanz aufpolieren

Förderverein organisiert Turmfest für die Pfarrkirche in Herschwiesen

HERSCHWIESEN. Der erste Bauabschnitt der Innenrestaurierung der barocken Pfarrkirche St. Pankratius in Herschwiesen läuft auf Hochtouren. Bald sollen die Sicherungsmaßnahmen im Glockenturm und an der Kirchendecke abgeschlossen sein.

Das ist für den „Förderverein Innenrestaurierung Pfarrkirche St. Pankratius Herschwiesen“ Grund genug, auch einmal zwischendurch zu feiern. Am Sonntag, 5. September, steigt zum ersten Mal das Turmfest.

Mit großem Engagement sind die Mitglieder des Festausschusses an diese für eine kleine Kirchengemeinde fast zu große Aufgabe der aus bautechnischer Sicht unvermeidlich gewordenen Restaurierung gegangen.

Über 380 000 Euro wird die Gesamtmaßnahme kosten. Von verschiedenen Seiten sind zwar Zuschüsse zugesagt worden, aber diese reichen bei weitem nicht aus, alles Notwendige zu finanzieren. Dabei haben die Bürger im gesamten Niederkirchspiel bereits ein erhebliches Spendenaufkommen geleistet.

Mit dem Turmfest will der Förderverein jetzt erneut auf das Anliegen der Unterstützung der Kirchenrestaurierung aufmerksam machen und zugleich auch um weitere Spenden werben.

Mit dem Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr fängt das Fest an. Nach dem Gotteslob wird das Buchholzer Mandolinenorchester zum Frühschoppen aufspielen. Am Nachmittag spielt die einheimische Theatergruppe „Die Däkta“ gegen 15.30 Uhr auf der Pfarrwiese neben dem Haupteingang der Kirche das Stück “ Wenn die Kirchenglocken läuten“. Wenn das kein gutes Omen ist!

Unter der Leitung des bekannten Heimatforschers Werner Stoffel, Oppenhausen, werden auch wieder sachkundige Kirchen- und Orgelführungen in der Pfarrkirche durchgeführt. Für die Kinder sind ganz spezielle Aktionen geplant, z.B. Kisten stapeln auf der Pfarrwiese, Kinderschminken im Gemeindehaus und Filmvorführungen im Jugendraum.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Angeboten werden Steaks, Würstchen, Salate, Kuchen und Gebäck . Die Erlöse aus den Kuchenspenden, den Speisen und Getränken und letztlich auch die Spenden für das Rahmenangebot kommen zu hundert Prozent der Innenrestaurierung der Pfarrkirche zugute.

 

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 3.01.2004

Schmuckstück schon bald in neuem Glanz?

Förderverein für katholische Pfarrkirche in Herschwiesen gegründet – Barockbau soll nach und nach restauriert werden – Bersch setzt auf die Bürger

Unter reger Beteiligung der Bürger von Herschwiesen und der übrigen Ortsbezirke des Niederkirchspiels wurde in der Niederkirchspielhalle von Oppenhausen jetzt ein „Förderverein zur Innenrestaurierung der Katholischen Pfarrkirche St. Pankratius, Herschwiesen“ gegründet.

BOPPARD-HERSCHWIESEN. Die 1747 eingeweihte und das Niederkirchspiel schon von weitem überragende Pfarrkirche stellt auf dem Hunsrück ein einmaliges Bauwerk dar, das als besonders wertvolles Kulturdenkmal Boppards in die Denkmalliste eingetragen ist. Nach der Außenrenovierung des Ensembles aus Kirche, Pfarrhaus, Kirchenscheune und Ringmauer in den achtziger Jahren, soll nun die dringend notwendige Innenrestaurierung vorgenommen werden.

1971 wurden bereits der barocke Hochaltar, die Seitenaltäre und die teils überlebensgroßen Altarfiguren gegen Wurmbefall geschützt und im Jahre 1989 frisch vergoldet. Durch Spenden von Pfarrangehörigen konnten vor zwei Jahren auch die von Herschwiesener Familien einst gespendeten Kirchenfenster restauriert werden.

Neben dem jetzt geplanten Innenanstrich der Kirche und der Sanierung der elektrischen Anlagen soll zugleich auch der unzureichende Gewölbezugang gesichert werden. Über dem barocken und ausgemalten Kirchengewölbe verläuft bisher vom Turm aus nur ein schmaler, ungesicherter Brettersteg ohne Geländer. Bei Dachdeckerarbeiten und Sicherungsmaßnahmen im Dachraum stellt dies eine hochgradige Gefahrenquelle dar.

Der neue gemeinnützige Verein hat in seiner Gründungsversammlung Bürgermeister Dr. Walter Bersch zum Vorsitzenden des Vereins und den Herschwieser Ortsvorsteher Reinhold Riegel zu seinem Stellvertreter gewählt. Zu Schriftführerinnen wurden Monika Esser und Malu Nieder, zu Schatzmeistern Lydia Kneip und Erwin Schmitt gewählt.

Beisitzer wurden Hubert Gipp, Maria Schömel, Heinz Vogt, Dr. Karl-Heinz Rippert, Agnes Dieler und Gottfried Liesenfeld. Kassenprüfer sind Klaus Römer und Rudolf Rosenbach. Pressewart wurde Adolf Meinung.

Um die, von Architekt Zillinger vorläufig auf rund 350 000 Euro geschätzten, Baukosten finanzieren zu können, hofft Dr. Walter Bersch auf eine breite Mitwirkung der Bürger.

Neben dem Bistum Trier sollen unter anderem das Landesamt für Denkmalpflege, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, der Rhein-Hunsrück-Kreis und andere Behörden um Zuschüsse zur Restaurierung gebeten werden.